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NS-Geschichte in Computerspielen

Freitag, 15. Oktober, 2021
Im Rahmen einer Kooperation mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit sprechen wir über NS-Geschichte in Computerspielen. Digitale Spiele erlangen bei der Vermittlung von Geschichte eine immer größere Bedeutung. Verschlafen NS-Gedenkstätten diese Entwicklung? In jüngster Zeit entstanden immer mehr Computerspiele, die in der NS-Zeit spielen. Derzeit wird ein Spiel entwickelt, das sich mit NS-Zwangsarbeit auseinandersetzt. Gerade junge Menschen, die nur noch einen entfernten Bezug zur NS-Zeit haben, werden nun auch von den Geschichtsbildern digitaler Spiele geprägt.

Die Veranstaltung bietet eine Einführung in das Thema und einen Überblick über die Bandbreite von Computerspielen. Können Spiele unsere Erinnerungskultur lebendig halten? Oder gerät die Rezeption der NS-Zeit in eine Schieflage, wenn wir sie uns spielerisch aneignen?

Begrüßung: Daniela Geppert, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Panel: Stephanie Billib (Lohheide), Gedenkstätte Bergen-Belsen
Nicole Hanisch (Berlin), ComputerspieleMuseum
Nico Nolden (Hannover), Historisches Seminar der Leibniz Universität Hannover
Moderation: Lena Sommerfeld, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Die Veranstaltung findet digital statt (Zoom & YouTube).
Kontakt
Computerspielemuseum
Karl-Marx-Allee 93a
10243 Berlin

Besucherservice:
Tel.: +49 30 6098 8577
(täglich 10-20 Uhr)