Computerspielemuseum stellt in Tallinn aus

Freitag, 5. April, 2013
Vom 5. April bis zum 30. Juni 2013 gibt die Ausstellung “Spiel mit! Computerspiele aus Deutschland und Frankreich” im Kumu Art Museum Tallinn Einblicke in die Computerspielekultur und Spieleproduktionen aus Deutschland und Frankreich.
Im Auftrag des Goethe-Instituts und des Institut Français ist das Computerspielemuseum in Kooperation mit Plaine Images (Lille) verantwortlich für die Konzeption und Umsetzung der Ausstellung, die anlässlich des 50. Jahrestages des Élysée-Vertrages zwischen Deutschland und Frankreich realisiert wird.
Die Ausstellung stellt 22 state of the art Spieleproduktionen aus unterschiedlichen Bereichen und verschiedenen Plattformen vor. Die Spannbreite reicht von independent Titeln bis zu großen Spielproduktionen, von Action- bis zu Lernspielen und von Vertretern eingeführter Genres bis hin zu Beispielen für zukünftige Trends. Auch zeigt die Auswahl Beispiele, die deutlich machen, dass traditionelle Grenzziehungen zwischen Unterhaltungs- und ernster Kultur in der digitalen Welt zunehmend verwischen. Alle vorgestellten Spiele können selbst von den Besuchern ausprobiert werden.
"Ziel der Ausstellung ist es, das Verständnis für die kulturelle Bedeutung und Faszinationskraft von Computerspielen zu vertiefen. Dass dabei Spaß und Unterhaltung nicht zu kurz kommen, liegt in der Natur der Sache," erklärt Andreas Lange, Kurator der Ausstellung. Und weiter sagt er: "Wenn man bedenkt, wie die kulturelle Stellung von Computerspielen noch vor wenigen Jahren war, finde ich es bemerkenswert, dass sie mittlerweile auch im offiziellen Kulturbetrieb anerkannt sind, wie die "Spiel Mit!" Ausstellung im Kumu belegt. Besonders freue ich mich auch über die vielen Einreichungen von Spielen von Deutschen und Französischen Spieleentwicklern. Es ist toll zu sehen, wie motiviert die Firmen die Ausstellung unterstützt haben."
Dem Umstand, dass Computerspiele nicht nur als Kulturgut und Unterhaltungsmedium, sondern auch als Zukunftstechnologie und Standortfaktor wahrgenommen werden, trägt ein an die Ausstellung angegliedertes Symposium am 5. April 2013 Rechnung, bei dem internationale Experten einen Überblick und Einblicke in gesellschaftliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen der Spieleproduktion geben.
Die Ausstellung wurde unterstützt von: Fonds Élysée, Wooga, Stiftung Digitale Spielekultur, Deep Silver, ENTERBRAIN-MENT
Kontakt
Computerspielemuseum
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