Weltweit erstes Computerspielemuseum

Eröffnet 1997

Unser Museum eröffnete 1997 in Berlin die weltweit erste ständige Ausstellung zur digitalen interaktiven Unterhaltungskultur. Seitdem haben wir die Entwicklung des Mediums in über 30 nationalen und internationalen Ausstellungen begleitet. Unsere neue Dauerausstellung „Computerspiele. Evolution eines Mediums“ eröffnete am 21. Januar 2011. Über 300 Exponate erwarten Sie in unserer Spiel- und Experimentierlandschaft zur Kulturgeschichte der Games. Begeben Sie sich auf eine unterhaltsame Zeitreise zum spielenden Menschen im 21. Jahrhundert. Erkunden Sie anhand vieler rarer Originalexponate, spielbarer Klassiker und medialer Inszenierungen die Welt des „Homo Ludens Digitalis“.
Über 300 Exponate erwarten Sie in unserer Spiel- und Experimentier-landschaft zur Kulturgeschichte der Games.
Die Ausstellung des Computerspielemuseums wurde ermöglicht durch die Sammlung des Fördervereins für Jugend und Sozialarbeit (fjs e.V.). Seit mehr als 21 Jahren ist der fjs e.V. der Sammlung und Bewahrung von digitaler interaktiver Kultur verpflichtet.

Bestand (2015):

über 25.000 originale Datenträger mit Computerspielen und Anwendungen
über 120 verschiedene Konsolen und Computersysteme
über 12.000 Zeitschriften
sowie Automatensysteme, Literatur, Medienkunstobjekte, Archivalien, Merchandising-Artikel und Videos.

Mission des Computerspielemuseums

Computerspiele sind ein bedeutsamer Bestandteil unserer zunehmend durch digitale Technologien geprägten Kultur. Das Computerspielemuseum setzt sich aktiv dafür ein, die Kultur und Geschichte von digitalen Spielen einem breitem Publikum mit Hilfe von Ausstellungen, medienpädagogischen Angeboten, Veranstaltungen und Publikationen zu vermitteln. Ziel ist es, das Verständnis von digitalen interaktiven Unterhaltungsmedien zu vertiefen und so die Medienkompetenz zu erhöhen. Im Bewusstsein dieser gesellschaftlichen Verantwortung bietet das Computerspielemuseum vergünstigte Zugangsbedingungen für Heranwachsende, Erwerbslose, Familien und Schulklassen.

Des Weiteren sammeln und bewahren wir Computerspiele, die benötigte Computertechnik und andere, mit der Computerspielekultur verbundene Artefakte, um heute und in Zukunft ein besseres Verständnis unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Oberstes Ziel dabei ist eine gute Erschließung und Beschreibung, um einen möglichst breiten und geregelten Zugang zu diesem Ausschnitt unseres digitalen Erbes zu ermöglichen.

Um die Bedingungen der Vermittlung, Sammlung, Erschließung und Bewahrung von Computerspielen zu verbessern, ist das Computerspielemuseum regelmäßig Initiator und Partner wissenschaftlicher Projekte. Um deren Ergebnisse möglichst breit und vielfältig nutzbar zu machen, hat sich das Computerspielemuseum zur Einhaltung der Kriterien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis verpflichtet.

Allgemeine ethische und gesetzliche Grundlagen der Sammlungstätigkeit

Der fjs e.V. erwirbt keine Objekte, deren Erwerb oder Besitz gegen die ethischen Normen oder gesetzlichen Vorgaben verstoßen. Dazu zählen insbesondere Objekte aus illegalem Handel oder Plünderungen oder Objekte aus geschützten natürlichen Materialien, Objekte mit ungeklärten Lizenz- und Eigentumsrechten. Bei allen Tätigkeiten respektiert und beachtet der fjs e.V. die UNESCO Richtlinien zum Schutz von Kulturgut und den ICOM ‚Code of ethics’.

Das Bestreben des fjs e.V. ist darauf gerichtet, die Sammlung einem möglichst breiten Nutzerkreis zugänglich zu machen.

Das Computerspielemuseum ist im Rahmen seiner Kooperation mit dem Förderverein für Jugend und Sozialarbeit (fjs e.V.) in verschiedenen Initiativen und Projekten eingebunden, die das Ziel haben, Strategien zur Bewahrung digitaler Artefakte zu entwickeln. So entwickelten wir in dem Europäischen Forschungsprojekt KEEP (www.keep-project.eu) zusammen mit drei Nationalbibliotheken Konzepte und Werkzeuge zur hardwareunabhängigen Bewahrung digitaler Kulturgüter.

Desweiteren sind wir Mitglied in der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten nestor Projektes - dem deutschen Kompetenznetzwerk zur digitalen Langzeitarchivierung. Dies ermöglicht es am aktuellen Stand der Forschung teilzuhaben und ihn aktiv zu verbessern.

Charity

Wir sind regelmäßiger Unterstützer der Kindernachsorgeklinik Berlin – Brandenburg (http://knkbb.de/). Die KNBB ist eine Rehabilitationsklinik für krebs- und herzkranke Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Die Besonderheit der Familienorientierten Nachsorge liegt darin, dass zusätzlich zur primären medizinischen Rehabilitation des erkrankten Kindes auch die Geschwister und Eltern des Patienten in die medizinischen und psychosozialen Therapien mit einbezogen werden.
Kontakt
Computerspielemuseum
Karl-Marx-Allee 93a
10243 Berlin

Telefon Besucherservice:
+49 30 6098 8577
(täglich 10-20 Uhr)
Unser Team
Dr. Klaus Spieler
Geschäftsführer
Gameshouse gGmbH
Andreas Lange
Direktor des Museums
Dr. K.-Peter Gerstenberger
Marketing und Events
Nicole Popp
Betriebsleiterin