Weltweit erstes Computerspielemuseum
Eröffnet 1997
Unser Museum eröffnete 1997 in Berlin die weltweit erste ständige Ausstellung zur digitalen interaktiven Unterhaltungskultur. Seitdem haben wir die Entwicklung des Mediums in über 30 nationalen und internationalen Ausstellungen begleitet. Unsere neue Dauerausstellung „Computerspiele. Evolution eines Mediums“ eröffnete am 21. Januar 2011. Über 300 Exponate erwarten Sie in unserer Spiel- und Experimentierlandschaft zur Kulturgeschichte der Games. Begeben Sie sich auf eine unterhaltsame Zeitreise zum spielenden Menschen im 21. Jahrhundert. Erkunden Sie anhand vieler rarer Originalexponate, spielbarer Klassiker und medialer Inszenierungen die Welt des „Homo Ludens Digitalis“.
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Über 300 Exponate erwarten Sie in unserer Spiel- und Experimentier-landschaft zur Kulturgeschichte der Games.
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Die Ausstellung des Computerspielemuseums wurde ermöglicht durch die Sammlung des Fördervereins für Jugend und Sozialarbeit (fjs e.V.). Seit mehr als 13 Jahren ist der fjs e.V. der Sammlung und Bewahrung von digitaler interaktiver Kultur verpflichtet.
Bestand (Januar 2012):
ca. 22.000 Computerspiele und Anwendungen
über 300 Konsolen und Computersysteme
über 10.000 Zeitschriften
sowie Automatensysteme, Literatur, Medienkunstobjekte, Archivalien, Merchandising-Artikel und Videos.
Allgemeine ethische und gesetzliche Grundlagen der Sammlungstätigkeit
Der fjs e.V. erwirbt keine Objekte, deren Erwerb oder Besitz gegen die ethischen Normen oder gesetzlichen Vorgaben verstoßen. Dazu zählen insbesondere Objekte aus illegalem Handel oder Plünderungen oder Objekte aus geschützten natürlichen Materialien, Objekte mit ungeklärten Lizenz- und Eigentumsrechten. Bei allen Tätigkeiten respektiert und beachtet der fjs e.V. die UNESCO Richtlinien zum Schutz von Kulturgut und den ICOM ‚Code of ethics’.
Das Bestreben des fjs e.V. ist darauf gerichtet, die Sammlung einem möglichst breiten Nutzerkreis zugänglich zu machen.
Das Computerspielemuseum ist im Rahmen seiner Kooperation mit dem Förderverein für Jugend und Sozialarbeit (fjs e.V.) in verschiedenen Initiativen und Projekten eingebunden, die das Ziel haben, Strategien zur Bewahrung digitaler Artefakte zu entwickeln. So entwickeln wir in dem Europäischen Forschungsprojekt KEEP zusammen mit drei Nationalbibliotheken Konzepte und Werkzeuge zur hardwareunabhängigen Bewahrung digitaler Kulturgüter.
Desweiteren sind wir Mitglied in der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten nestor Projektes - dem deutschen Kompetenznetzwerk zur digitalen Langzeitarchivierung. Dies ermöglicht es am aktuellen Stand der Forschung teilzuhaben und ihn aktiv zu verbessern.